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IT für Industrie & Produktion

IT und IT-Sicherheit für Industrie und Produktion

In Ihrer Fertigung treffen Büro-IT, vernetzte Maschinen und Fernwartung durch Hersteller aufeinander. Secundo IT unterstützt kleine und mittlere Produktionsbetriebe in Amberg, Sulzbach-Rosenberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach dabei, Netze zu trennen, Zugriffe abzusichern und Ausfälle zu begrenzen.

Ausgangslage

Produktion braucht verlässliche IT

Auftragsannahme, Planung, Lager und Versand hängen in vielen Betrieben an derselben IT wie die Verwaltung – und Maschinen sind zunehmend vernetzt. Das BSI nennt unter den Top-10-Bedrohungen für industrielle Steuerungssysteme u. a. Schadsoftware über Wechseldatenträger und Internet, Phishing, Einbruch über Fernwartungszugänge und mit dem Internet verbundene Steuerungskomponenten. Ransomware-Gruppen gelten laut BSI-Lagebericht 2025 weiterhin als größte Bedrohung.

Secundo IT kümmert sich um die IT-Seite: Firewall und Segmentierung zwischen Büro- und Produktionsnetz, kontrollierte Fernwartungszugänge für Maschinenhersteller, abgesicherte Arbeitsplätze und Server, getestete Datensicherung und einen Notfallplan. Für Steuerungen, SPS-Programme und die Maschinen selbst bleiben Hersteller und Automatisierungspartner zuständig – wir stimmen uns mit ihnen ab.

Herausforderungen

Worauf es in Ihrer Branche ankommt.

Flache Netze

Hängen Büro-PCs, Maschinen und Steuerungen im selben Netz, kann sich Schadsoftware ungehindert ausbreiten. Das BSI empfiehlt, Netze per Firewall möglichst weitgehend zu trennen.

Fernwartung durch Hersteller

Laut BSI sind Fernwartungszugänge oft schwach geschützt, etwa mit Standardpasswörtern oder VPN-Zugängen, die nicht auf die benötigten Systeme beschränkt sind.

Ransomware und Stillstand

Werden Server und Planungsdaten verschlüsselt, fehlen Aufträge, Stücklisten und Lieferscheine. Ohne getestetes Backup und Notfallplan zieht sich der Wiederanlauf.

Systeme ohne Updates

Nicht jedes System in der Produktion lässt sich aktualisieren. Das BSI empfiehlt, solche Systeme als abgeschottete „sichere Inseln“ zu betreiben.

USB-Sticks und mitgebrachte Geräte

Schadsoftware über Wechseldatenträger und mobile Systeme steht auf der BSI-Liste der Top-10-Bedrohungen für Steuerungssysteme – etwa über USB-Sticks oder mitgebrachte Laptops.

Anforderungen aus der Lieferkette

Unternehmen unter NIS-2 müssen die Sicherheit ihrer Lieferkette berücksichtigen. Laut DIHK verlangen sie zunehmend Nachweise zur Cybersicherheit von Zulieferern.

Leistungen

So unterstützen wir Sie.

Bestandsaufnahme Büro und Produktion

Wir erfassen gemeinsam, welche Systeme, Verbindungen und Fernzugänge es gibt, und zeigen priorisiert, wo das größte Risiko liegt – als Grundlage für alle weiteren Schritte.

Netztrennung mit Firewall

Büro-, Produktions-, Gäste- und Fernwartungsnetz trennen wir mit Firewall und VLANs. Zwischen den Bereichen laufen nur ausdrücklich freigegebene Verbindungen.

Kontrollierte Fernwartung

Hersteller greifen über die Firewall mit persönlichem Zugang und Mehrfaktor-Anmeldung zu – nur auf freigegebene Maschinen, nur bei Bedarf und protokolliert.

Backup und Notfallplan

Getrennt aufbewahrte Datensicherungen für Server und Planungsdaten mit Wiederherstellungstest sowie ein Notfallplan: Was wird zuerst gebraucht, wer ist zu informieren?

Endpoint-Schutz und Sophos MDR

Schutz für Büro-Arbeitsplätze und Server; mit Managed Detection & Response über Sophos werden verdächtige Aktivitäten auch außerhalb unserer Geschäftszeiten erkannt.

Unterstützung bei Kundenanforderungen

Fragen Kunden nach Ihrer IT-Sicherheit, helfen wir bei der Bestandsaufnahme der Maßnahmen und der technischen Dokumentation. Rechtliche Bewertungen übernehmen wir nicht.

Häufige Fragen

Ihre Fragen

Betrifft NIS-2 unseren Betrieb?

Das hängt von Branche und Größe ab. Erfasst sind u. a. Maschinenbau, die Herstellung elektrischer Ausrüstungen, von Datenverarbeitungsgeräten, Elektronik und Optik sowie der Fahrzeugbau – ab 50 Beschäftigten oder mehr als 10 Mio. Euro Jahresumsatz und Bilanzsumme. Das Gesetz gilt seit dem 6. Dezember 2025, Betroffene müssen sich beim BSI registrieren. Eine erste Orientierung gibt die Betroffenheitsprüfung des BSI.

Wir fallen nicht unter NIS-2 – müssen wir trotzdem etwas tun?

Laut DIHK können auch nicht direkt erfasste Unternehmen mittelbar betroffen sein, weil pflichtige Kunden Nachweise von Zulieferern und Dienstleistern verlangen. Unabhängig davon schützt eine getrennte, abgesicherte IT vor Ausfällen in Verwaltung und Produktion.

Wie sichern wir die Fernwartung durch Maschinenhersteller ab?

Das BSI empfiehlt u. a. starke Authentisierung, verschlüsselte Verbindungen, Zugang über eine Firewall mit DMZ, Freischaltung nur bei Bedarf, persönliche Zugänge und Protokollierung. Wir setzen das gemeinsam mit Ihren Herstellern um – deren Wartungsverträge bleiben davon unberührt.

Kümmern Sie sich auch um Steuerungen und SPS?

Nein. Programmierung und Wartung von Steuerungen, SPS und Maschinen liegen bei Herstellern bzw. Automatisierungspartnern. Wir verantworten Netzwerk, Firewall, Server, Arbeitsplätze und Fernzugänge und stimmen Änderungen mit diesen Partnern ab.

Sind Sie bei einem Ausfall rund um die Uhr erreichbar?

Nein, wir bieten keine 24/7-Rufbereitschaft. Wir sind Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 14 Uhr erreichbar. Für die Erkennung von Sicherheitsvorfällen auch außerhalb dieser Zeiten bieten wir Managed Detection & Response über Sophos (Sophos MDR) an; einen Notfallplan für Ihren Betrieb erstellen wir gemeinsam.

Kontakt

Lassen Sie uns über Ihre Sicherheit sprechen.

Ein unverbindliches Erstgespräch dauert rund 30 Minuten. Danach wissen Sie, wo Sie stehen und was der nächste sinnvolle Schritt ist.

Erstberatung anfragen

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht – wir melden uns innerhalb eines Werktags.